Prüfungsvorbereitung Deutsch-Test für den Beruf B2
Übungssatz 1 – Schriftliche Prüfung
Subtest-Hürden anzeigen
Jeder Subtest (Lesen, Hören, Schreiben) hat max. 60 Punkte.
- Mind. 2 von 3 Subtests mit ≥ 36 Punkten (60 %)
- 1 Subtest darf zwischen 24 und 35 Punkten liegen
- Unter 24 Punkten in einem Subtest → nicht bestanden
Hören · Hören & Schreiben
Sprachbausteine & Schreiben
Die mündliche Prüfung ist nicht Teil dieser Simulation.
Zwei Schreibaufgaben können optional per KI bewertet werden.
Lesen 1
Teil 1 von 4 · 45 Min. gesamtLesen Teil 1
Informationen zum Arbeitsmarkt suchenWer am Anfang seiner Karriere steht, profitiert enorm von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen, die als Mentoren zur Seite stehen. Eine aktuelle Studie zeigt: Beschäftigte mit Mentoring-Programm steigen schneller auf und fühlen sich im Unternehmen wohler. Doch wie findet man den richtigen Mentor?
Das Jahresgespräch steht an und Sie möchten endlich mehr verdienen? Viele Arbeitnehmer scheitern daran, weil sie sich nicht richtig vorbereiten. Die Verhandlungsexpertin Claudia Berger erklärt, welche Argumente wirklich überzeugen und welche Strategie zum Erfolg führt.
Seit der Pandemie arbeiten Millionen von Menschen regelmäßig von zu Hause aus. Doch eine neue Untersuchung der Universität Mannheim zeigt, dass das Arbeiten im Homeoffice auch Nachteile haben kann – etwa für die Teamarbeit und die Kreativität. Worauf sollte man achten?
Als Elektriker hat Marco Albrecht jahrelang für verschiedene Firmen gearbeitet. Dann wagte er den Schritt in die Selbstständigkeit und gründete sein eigenes Unternehmen für intelligente Haustechnik. Im Interview erzählt er, welche Hürden er überwinden musste und was ihm dabei geholfen hat.
Immer mehr Berufstätige klagen über Erschöpfung und Überlastung am Arbeitsplatz. Der Arbeitsmediziner Dr. Florian Mertens gibt Tipps, wie man im hektischen Berufsalltag gesund bleibt und rechtzeitig die Warnsignale des Körpers erkennt.
Man muss nicht Informatik studiert haben, um in der IT-Branche Fuß zu fassen. Zahlreiche Unternehmen bieten Umschulungen und Trainee-Programme für Quereinsteiger an. Wir zeigen, welche Wege in die digitale Arbeitswelt führen und worauf Bewerber achten sollten.
In mehreren europäischen Ländern wird derzeit die Vier-Tage-Woche getestet. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Produktivität nicht sinkt, während die Zufriedenheit der Beschäftigten deutlich steigt. Aber eignet sich dieses Modell für alle Branchen?
Wo Menschen zusammenarbeiten, gibt es Meinungsverschiedenheiten. Doch wenn aus kleinen Differenzen große Konflikte werden, leidet das ganze Team. Die Mediatorin Sabine Kroll zeigt in ihrem neuen Ratgeber, wie Führungskräfte Spannungen frühzeitig erkennen und konstruktiv damit umgehen.
Amir möchte sich beruflich völlig neu orientieren und in einer anderen Branche arbeiten.
Sofia ist Teamleiterin und hat das Gefühl, dass zwei ihrer Mitarbeiter nicht mehr miteinander klarkommen.
Kenji arbeitet seit einem halben Jahr bei einer neuen Firma und hätte gern einen erfahrenen Kollegen, der ihn unterstützt.
Laura findet, dass sie für ihre Arbeit zu wenig Geld bekommt, und möchte das ändern.
David hat sich als Handwerker selbstständig gemacht und sucht Erfahrungsberichte von anderen Gründern.
Lesen 2
Teil 2 von 4 · 45 Min. gesamtLesen Teil 2
Einweisungen und Unterweisungen verstehenIT-Sicherheit am Arbeitsplatz
Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter erhält bei Arbeitsbeginn ein persönliches Passwort für den Zugang zum Firmennetzwerk. Dieses Passwort muss innerhalb der ersten Woche geändert werden und darf nicht an Kolleginnen oder Kollegen weitergegeben werden. Alle drei Monate erfolgt eine automatische Aufforderung zur Passwortänderung.
Auf den Firmenrechnern darf keine private Software installiert werden, auch nicht vorübergehend. Wer bestimmte Programme für die Arbeit benötigt, muss dies bei der IT-Abteilung beantragen. Die Installation erfolgt ausschließlich durch das IT-Team. Private USB-Sticks oder externe Festplatten dürfen ebenfalls nicht an Firmenrechner angeschlossen werden. Für den Datentransfer steht die firmeneigene Cloud-Lösung zur Verfügung.
Das WLAN-Netz „Gast" darf für private Geräte wie Smartphones genutzt werden. Die Nutzung privater Geräte im Firmennetzwerk „Intern" ist jedoch nicht gestattet. Bei Fragen zur IT-Sicherheit wenden Sie sich bitte an die IT-Abteilung (Durchwahl 234) oder schreiben Sie an it-support@firmenname.de.
Nutzung der Betriebskantine
Unsere Betriebskantine befindet sich im Erdgeschoss von Gebäude C und ist montags bis freitags von 11:30 Uhr bis 14:00 Uhr geöffnet. Täglich stehen drei Gerichte zur Auswahl, davon ist mindestens eines vegetarisch. Der Speiseplan wird jeden Freitag für die folgende Woche im Intranet veröffentlicht und hängt zusätzlich am Eingang der Kantine aus.
Die Bezahlung erfolgt bargeldlos über die Mitarbeiterkarte, die gleichzeitig als Zutrittskarte dient. Jeder Mitarbeiter erhält einen Zuschuss des Arbeitgebers in Höhe von 3,50 Euro pro Mahlzeit, sodass ein Mittagessen zwischen 2,00 und 4,50 Euro kostet. Für den Kaffeeautomaten im Kantinenbereich wird eine Pauschale von 8 Euro monatlich von der Karte abgebucht, unabhängig davon, wie viele Tassen man trinkt.
Bitte beachten Sie, dass das Mitbringen eigener Speisen in die Kantine nicht erwünscht ist. Dafür steht ein separater Pausenraum mit Mikrowelle und Kühlschrank in der zweiten Etage zur Verfügung. Geschirr und Besteck aus der Kantine dürfen nicht in die Büros mitgenommen werden.
Lesen 3
Teil 3 von 4 · 45 Min. gesamtLesen Teil 3
Rahmenbedingungen der Arbeit verstehenHallo zusammen, ich habe eine Frage zum Arbeitszeugnis. Mein Chef hat mir ein Zeugnis geschrieben, aber ich finde die Formulierungen ziemlich negativ. Er schreibt zum Beispiel „hat sich bemüht, den Anforderungen gerecht zu werden". Das klingt nicht gut, oder? Kann ich verlangen, dass er das ändert? Kennt sich jemand mit den typischen Formulierungen in Zeugnissen aus?
Leute, ich brauche eure Hilfe. Mein Arbeitgeber verlangt von mir, regelmäßig Überstunden zu machen, manchmal bis zu 15 Stunden pro Woche. Das steht aber so nicht in meinem Vertrag. Darf er das einfach so von mir verlangen? Und muss er die Überstunden bezahlen oder kann er mir dafür Freizeit geben?
Ich bin gerade in der Probezeit und frage mich: Habe ich da eigentlich auch schon Anspruch auf Urlaub? Mein Vorgesetzter hat gesagt, während der Probezeit gibt es keinen Urlaub. Stimmt das wirklich? Das kommt mir komisch vor, weil in meinem Vertrag 28 Tage Urlaub stehen.
Ich arbeite Vollzeit, möchte aber gern auf Teilzeit reduzieren, weil ich mich nebenbei weiterbilden will. Mein Chef hat das abgelehnt, ohne einen Grund zu nennen. Andere Kollegen durften das aber. Weiß jemand, ob es ein gesetzliches Recht auf Teilzeit gibt und ob man den Antrag schriftlich stellen muss?
Ich finde es unfair, dass man in der Probezeit weniger Rechte hat als danach. Bei mir hat die Probezeit sechs Monate gedauert und ich durfte fast nie Urlaub nehmen. Das war wirklich anstrengend. Ich würde immer empfehlen, vorher genau nachzufragen.
Doch, auch während der Probezeit hast du Urlaubsanspruch! Pro Monat erwirbst du ein Zwölftel deines Jahresurlaubs. Den vollen Anspruch auf den gesamten Jahresurlaub hast du allerdings erst nach sechs Monaten im Betrieb. Dein Vorgesetzter irrt sich also. Am besten sprichst du noch mal mit der Personalabteilung.
Überstunden können grundsätzlich nur angeordnet werden, wenn es dafür eine Grundlage gibt – entweder im Arbeitsvertrag, im Tarifvertrag oder in einer Betriebsvereinbarung. Ob sie bezahlt oder durch Freizeit ausgeglichen werden, hängt ebenfalls von diesen Vereinbarungen ab. Schau also unbedingt in deinen Vertrag. 15 Stunden pro Woche klingt jedenfalls nach sehr viel.
Bei Überstunden finde ich es wichtig, dass man alles genau dokumentiert. Schreib dir jeden Tag auf, wann du angefangen und aufgehört hast. Das kann dir helfen, wenn es später Streit darüber gibt. Es gibt auch Apps, mit denen man die Arbeitszeit einfach erfassen kann.
Ich habe mal gelesen, dass man ein Arbeitszeugnis innerhalb von drei Jahren nach dem Ende des Arbeitsverhältnisses verlangen kann. Danach verfällt der Anspruch. Also lieber rechtzeitig darum kümmern! Bei mir hat es damals gut geklappt, mein Chef war sehr kooperativ.
Arbeitszeugnisse müssen laut Gesetz „wohlwollend" formuliert sein, aber trotzdem der Wahrheit entsprechen. Es gibt eine Art Geheimsprache in Zeugnissen: „Hat sich bemüht" bedeutet in Wirklichkeit „mangelhaft". Du hast das Recht, eine Korrektur zu verlangen. Lass das Zeugnis am besten von einem Experten prüfen, zum Beispiel bei einer Gewerkschaft oder einem Anwalt für Arbeitsrecht.
Lesen 4
Teil 4 von 4 · 45 Min. gesamtLesen Teil 4
Aufgaben und Aufgabenverteilung nachvollziehen12. März 20XX, 09.00–10.30 Uhr
Besprechungsraum 3, Ort: Industriestraße 15, 60389 Frankfurt am Main
Anwesende:
Karin Hoffmann (KH, Geschäftsführung), Daniel Groh (DG, Leitung Lager), Petra Richter (PR, Leitung Versand), Thomas Beck (TB, Leitung Einkauf), Aylin Demir (AD, Leitung Personal), Sven Krüger (SK, Leitung Fuhrpark)
Gast: Markus Wendler (MW, Berater der Firma LogiSoft)
Sitzungsleitung: Karin Hoffmann
Protokollant: Daniel Groh
Tagesordnungspunkte
- Begrüßung und Genehmigung des letzten Protokolls
- Einführung des neuen Lagerverwaltungssystems
- Personalsituation
- Fuhrpark und Lieferzeiten
- Sonstiges
TOP 1 – Begrüßung und Genehmigung des letzten Protokolls
KH begrüßt alle Anwesenden und stellt den Gast Markus Wendler von der Firma LogiSoft vor. Das Protokoll der letzten Sitzung vom 14. Februar wird mit einer kleinen Änderung genehmigt: Die Lieferfrist für den Kunden Bauer AG wurde nachträglich von vier auf sechs Wochen korrigiert.
TOP 2 – Einführung des neuen Lagerverwaltungssystems
MW stellt das neue digitale Lagerverwaltungssystem „LogiTrack" vor. Es soll die bisherige Erfassung auf Papier vollständig ersetzen. Alle Wareneingänge und -ausgänge werden künftig per Handscanner erfasst. Die Daten sind dann in Echtzeit für alle Abteilungen verfügbar. MW erklärt, dass die Installation der Software zwei Wochen dauern wird. In dieser Zeit laufen das alte und das neue System parallel. Die Schulung der Lagermitarbeiter übernimmt die Firma LogiSoft an drei aufeinanderfolgenden Tagen, jeweils vormittags. DG merkt an, dass nicht alle Mitarbeiter gleichzeitig geschult werden können, da der Lagerbetrieb weiterlaufen muss. MW schlägt vor, die Schulung in zwei Gruppen durchzuführen.
TOP 3 – Personalsituation
AD berichtet, dass zum 1. April drei neue Mitarbeiter im Lager anfangen. Zwei davon sind Fachkräfte für Lagerlogistik, eine Person ist Quereinsteigerin mit Erfahrung im Einzelhandel. Außerdem hat ein langjähriger Mitarbeiter im Versand zum Ende des Monats gekündigt. AD hat bereits eine Stellenanzeige aufgegeben. Bis die Stelle besetzt ist, wird PR die Aufgaben innerhalb des bestehenden Teams verteilen.
TOP 4 – Fuhrpark und Lieferzeiten
SK berichtet, dass zwei der insgesamt acht Lieferwagen dringend erneuert werden müssen. Die Reparaturkosten würden die Anschaffung neuer Fahrzeuge kaum noch rechtfertigen. KH genehmigt die Bestellung von zwei neuen Lieferwagen und bittet SK, bis zur nächsten Sitzung Angebote von mindestens drei Herstellern einzuholen. PR weist darauf hin, dass die durchschnittliche Lieferzeit in den letzten zwei Monaten von zwei auf drei Tage gestiegen ist. Als Grund nennt sie die häufigen Ausfälle der alten Fahrzeuge. Mit den neuen Wagen erwartet sie eine deutliche Verbesserung.
TOP 5 – Sonstiges
KH informiert über ein geplantes Firmenjubiläum im September. Das Unternehmen wird dann 25 Jahre alt. KH möchte eine größere Feier organisieren, zu der alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihren Familien sowie wichtige Geschäftspartner eingeladen werden. Sie bittet AD, ein kleines Organisationsteam aus freiwilligen Mitarbeitern zusammenzustellen. Details zum Programm und zum Veranstaltungsort werden bei der nächsten Sitzung besprochen.
Lesen & Schreiben
20 MinutenLesen und Schreiben – Leseverständnis
Beschwerden und Anweisungen verstehenErhalten: heute, 9:15 Uhr · Von: Sandra Bergmann · An: …
Betreff: FW Reklamation – Lieferverzögerung
Hallo,
bitte lesen Sie die untenstehende E-Mail von Herrn Kramer und antworten Sie ihm so schnell wie möglich. Herr Kramer bestellt seit über fünf Jahren bei uns und ist einer unserer treuesten Kunden. Ich möchte auf keinen Fall, dass er zu einem anderen Anbieter wechselt. Erklären Sie ihm bitte, warum es zu der Verzögerung gekommen ist, und machen Sie ihm ein Angebot, um die Situation wiedergutzumachen. Außerdem sollten Sie ihm einen realistischen neuen Liefertermin nennen.
Vielen Dank und beste Grüße
Sandra Bergmann
Abteilungsleiterin Vertrieb
Gesendet: gestern, 16:32 Uhr · Von: Thomas Kramer · An: Sandra Bergmann
Betreff: Reklamation – Lieferverzögerung
Sehr geehrte Frau Bergmann,
am 15. Februar habe ich bei Ihnen Büromaterial im Wert von knapp 2.000 Euro bestellt. Laut Auftragsbestätigung sollte die Ware innerhalb von fünf Werktagen geliefert werden. Inzwischen sind drei Wochen vergangen und die Lieferung ist immer noch nicht eingetroffen.
Ich habe bereits zweimal bei Ihrer Kundenhotline angerufen. Beim ersten Mal wurde mir gesagt, die Ware sei unterwegs. Beim zweiten Anruf konnte mir niemand eine konkrete Auskunft geben. Das ist für mich als Geschäftskunde nicht akzeptabel, denn wir brauchen das Material dringend für unsere neuen Büroräume, die nächste Woche bezogen werden.
Sollte die Lieferung nicht bis Ende dieser Woche bei uns eintreffen, werde ich die Bestellung stornieren und mich an einen anderen Lieferanten wenden.
Ich erwarte eine umgehende Rückmeldung.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Kramer
Kramer Office Solutions GmbH
Lesen und Schreiben – E-Mail verfassen
Auf Reklamationen reagieren / Eine Lösung anbietenIhre Aufgabe:
Hören
20 MinutenHören Teil 1
Arbeitsabläufe, Probleme und Vorschläge verstehenSie hören die Gespräche einmal.
📄 Transkript anzeigen (Hilfe)
LAGERLEITER: So, Daniel, willkommen in unserem Lager. Bevor du anfängst, muss ich dir ein paar wichtige Sachen erklären. Zunächst mal: Hast du einen Gabelstaplerschein?
DANIEL: Ja, den habe ich letztes Jahr in meiner alten Firma gemacht.
LAGERLEITER: Sehr gut. Trotzdem musst du bei uns erst eine interne Einweisung machen, bevor du den Stapler fahren darfst. Die findet jeden Montag statt. Bis dahin übernimmst du die Kommissionierung, also das Zusammenstellen der Bestellungen. Dein Kollege Mehmet zeigt dir alles.
DANIEL: Alles klar. Wie funktioniert das mit den Bestellungen? Bekomme ich die auf Papier oder digital?
LAGERLEITER: Digital. Jeder Mitarbeiter hat ein Tablet, auf dem die Aufträge erscheinen. Die Aufträge werden nach Dringlichkeit sortiert – was oben steht, muss zuerst erledigt werden. Wenn du einen Auftrag fertig hast, bestätigst du das im System, und dann wird automatisch der Versand informiert.
DANIEL: Gut, das klingt logisch. Und wie sieht es mit den Arbeitszeiten aus?
LAGERLEITER: Wir arbeiten hier im Zweischichtbetrieb. Frühschicht ist von sechs bis vierzehn Uhr, Spätschicht von vierzehn bis zweiundzwanzig Uhr. Du bist erst mal für vier Wochen in der Frühschicht eingeteilt. Danach wechseln wir wöchentlich. Ach ja, und ganz wichtig: Im Lager müssen Sicherheitsschuhe und Warnweste getragen werden. Ohne Schutzausrüstung darf hier niemand arbeiten.
📄 Transkript anzeigen (Hilfe)
HOTELMANAGERIN: Gut, dann besprechen wir jetzt den Dienstplan für die nächsten zwei Wochen. Wie ihr wisst, findet am übernächsten Wochenende die große Messe in der Stadt statt. Wir sind praktisch ausgebucht.
REZEPTIONIST OLIVER: Das heißt, wir brauchen an der Rezeption mehr Leute als sonst, oder?
HOTELMANAGERIN: Genau. Normalerweise reichen zwei Personen pro Schicht, aber während der Messetage brauchen wir mindestens drei. Vor allem am Freitagnachmittag werden viele Gäste gleichzeitig anreisen.
REZEPTIONISTIN LENA: Ich könnte am Freitag eine Doppelschicht machen. Dann bin ich von morgens bis abends da.
HOTELMANAGERIN: Das wäre super, Lena. Oliver, kannst du am Samstag die Frühschicht übernehmen? Normalerweise hast du samstags frei, ich weiß.
REZEPTIONIST OLIVER: Kein Problem, Frau Huber. Kann ich dann dafür den Mittwoch danach frei haben?
HOTELMANAGERIN: Ja, das geht. Und noch etwas: Ich habe mit der Agentur gesprochen. Die schicken uns eine Aushilfskraft für Samstag und Sonntag. Die Person spricht Deutsch und Englisch. Einer von euch muss sie am Samstag aber bitte einarbeiten.
REZEPTIONISTIN LENA: Das kann ich übernehmen.
📄 Transkript anzeigen (Hilfe)
KUNDIN: Guten Tag, mein Name ist Weber von der Firma Greenline. Wir suchen eine Druckerei für unsere neuen Produktbroschüren. Können Sie Farbdruck auf Recyclingpapier anbieten?
MITARBEITER: Guten Tag, Frau Weber. Ja, selbstverständlich. Wir drucken seit einigen Jahren ausschließlich auf zertifiziertem Recyclingpapier. Das ist sozusagen unser Markenzeichen.
KUNDIN: Oh, das ist ja perfekt. Uns ist Nachhaltigkeit sehr wichtig. Wie sieht es mit der Druckqualität aus? Wir brauchen hochwertige Bilder für den Katalog.
MITARBEITER: Die Qualität ist bei uns auf dem neuesten Stand. Ich kann Ihnen gerne ein paar Muster schicken, damit Sie sich selbst ein Bild machen können.
KUNDIN: Ja, das wäre gut. Und eine weitere Frage: Wir bräuchten die Broschüren in drei Sprachen – Deutsch, Englisch und Französisch. Können Sie auch das Layout gestalten, oder müssen wir das selbst machen?
MITARBEITER: Wir haben eine eigene Grafikabteilung. Die kann das Layout in allen drei Sprachen anpassen. Allerdings muss der Text von Ihnen kommen, Übersetzungen bieten wir leider nicht an.
KUNDIN: Das ist kein Problem, die Übersetzungen haben wir schon. Könnten Sie mir ein Angebot für eine Auflage von 5.000 Stück schicken?
MITARBEITER: Natürlich, Frau Weber. Geben Sie mir bitte Ihre E-Mail-Adresse, dann schicke ich Ihnen das Angebot zusammen mit den Mustern bis Ende der Woche.
Hören Teil 2
Argumentationen nachvollziehenLesen Sie jetzt die Sätze a–f. Danach hören Sie die Gespräche einmal.
📄 Gespräch 1 (Nr. 28) – Transkript (Hilfe)
SARAH: Ich bin total kaputt. Gestern habe ich bis acht Uhr abends gearbeitet, und die Kinder waren schon im Bett, als ich nach Hause kam.
TOBIAS: Das ist wirklich nicht schön. Geht dir das öfter so?
SARAH: Ja, leider. Seit dem neuen Projekt arbeite ich fast jeden Tag länger. Mein Mann beschwert sich schon, dass er abends alles allein machen muss.
TOBIAS: Du solltest mal mit dem Chef darüber sprechen. So geht das auf Dauer nicht.
📄 Gespräch 2 (Nr. 29) – Transkript (Hilfe)
ANDREAS: Seit ich diese Gleitzeit habe, arbeite ich irgendwie mehr als vorher.
NINA: Das kenne ich. Man denkt, man ist flexibler, aber dann sitzt man plötzlich bis abends am Schreibtisch, weil man sich die Zeit nicht richtig einteilt.
ANDREAS: Genau. Und weil kein fester Feierabend da ist, hört man einfach nicht auf.
NINA: Ich habe mir jetzt einen festen Alarm gestellt. Um halb sechs mache ich Schluss, egal was noch auf dem Tisch liegt.
ANDREAS: Das ist eine gute Idee. Das probiere ich auch mal.
📄 Gespräch 3 (Nr. 30) – Transkript (Hilfe)
HERR FISCHER: Frau Berger, mir ist aufgefallen, dass Ihr Team in letzter Zeit oft bis spät abends im Büro ist. Ist das wirklich nötig?
FRAU BERGER: Naja, wir haben gerade viele Aufträge gleichzeitig. Da bleibt manchmal nichts anderes übrig.
HERR FISCHER: Ich verstehe. Aber ich möchte, dass Sie Ihre Leute daran erinnern, rechtzeitig nach Hause zu gehen. Übermüdete Mitarbeiter machen mehr Fehler, und das hilft am Ende niemandem. Lieber priorisieren wir die Aufgaben besser.
FRAU BERGER: Da haben Sie recht. Ich werde das in der nächsten Teambesprechung ansprechen.
📄 Gespräch 4 (Nr. 31) – Transkript (Hilfe)
MARIA: Sag mal, Jörg, seit wann arbeitest du eigentlich komplett von zu Hause aus?
JÖRG: Seit ungefähr drei Monaten. Anfangs fand ich es super, aber mittlerweile merke ich, dass ich abends oft noch an den Laptop gehe, weil er ja direkt da steht.
MARIA: Oh, das ist nicht gut. Hast du kein eigenes Arbeitszimmer?
JÖRG: Doch, schon. Aber selbst wenn ich die Tür zumache, denke ich abends noch an die E-Mails, die ich nicht beantwortet habe. Es ist schwer, da eine Grenze zu ziehen, wenn die Arbeit immer da ist.
MARIA: Das kann ich verstehen. Vielleicht solltest du zumindest zwei Tage pro Woche wieder ins Büro gehen. Mir hat das sehr geholfen.
Hören Teil 3
Betriebsbezogene Informationen nachvollziehenLesen Sie jetzt die Aufgaben. Danach hören Sie die Präsentation einmal.
📄 Transkript anzeigen (Hilfe)
FRAU KESSLER: Guten Morgen zusammen! Wie ihr alle wisst, arbeiten wir seit Jahren mit Stundenzettel auf Papier. Das hat bisher funktioniert, aber ehrlich gesagt gibt es dabei immer wieder Probleme: Zettel gehen verloren, die Handschrift ist manchmal unleserlich und die Personalabteilung braucht am Monatsende Tage, um alles in den Computer einzugeben. Deshalb stellen wir ab dem 1. April auf ein digitales Zeiterfassungssystem um.
MANN (Zwischenfrage): Heißt das, wir müssen eine Stechuhr benutzen?
FRAU KESSLER: Nicht ganz, Lars. Es wird kein klassisches Stempeln geben, sondern jeder Mitarbeiter bekommt eine Chipkarte. Wenn ihr morgens in die Firma kommt, haltet ihr die Karte an das Lesegerät neben dem Eingang. Das Gleiche macht ihr beim Verlassen des Gebäudes. So werden Anfang und Ende der Arbeitszeit automatisch erfasst.
FRAU (Zwischenfrage): Was ist mit den Pausen? Muss ich mich auch für die Mittagspause abmelden?
FRAU KESSLER: Gute Frage, Meike. Die gesetzliche Mittagspause von 30 Minuten wird automatisch abgezogen. Ihr müsst euch dafür nicht extra abmelden. Wer allerdings eine längere Pause macht, sollte sich ab- und wieder anmelden, damit die Zeiten korrekt berechnet werden.
Alle Arbeitszeiten könnt ihr übrigens auch selbst einsehen. Dafür gibt es eine App auf dem Smartphone oder man loggt sich am Computer im Firmenportal ein. Dort seht ihr eure Stunden, eure Überstunden und auch euren aktuellen Urlaubsstand.
MANN (Zwischenfrage): Und was ist mit Dienstreisen oder wenn ich im Homeoffice arbeite? Da kann ich ja keine Karte an ein Lesegerät halten.
FRAU KESSLER: Stimmt, Kai. Für diese Fälle gibt es die App. Damit könnt ihr euch auch von unterwegs oder von zu Hause an- und abmelden. Der Vorgesetzte muss diese Zeiten allerdings innerhalb von drei Tagen bestätigen, sonst werden sie nicht gezählt.
FRAU (Zwischenfrage): Wer hat eigentlich Zugriff auf unsere Daten? Kann mein Chef jederzeit sehen, wann ich komme und gehe?
FRAU KESSLER: Der direkte Vorgesetzte kann die Zeiten seines Teams einsehen, ja. Die Geschäftsführung hat jedoch keinen Zugriff auf die individuellen Daten, sondern sieht nur Abteilungsstatistiken. Und natürlich hat der Betriebsrat der Einführung zugestimmt. Die Daten werden nach zwei Jahren automatisch gelöscht.
Nächste Woche verteilen wir die Chipkarten. In der Woche darauf gibt es Schulungen in kleinen Gruppen. Die genauen Termine hängen ab morgen am Schwarzen Brett und stehen im Intranet. Hat noch jemand Fragen?
Hören Teil 4
Anliegen und Bitten erfassenSie hören jede Mitteilung einmal.
📄 Mitteilung 1: Frau Hartmann – Transkript (Hilfe)
FRAU HARTMANN: Guten Tag, hier spricht Hartmann von der Firma CleanPro. Wir hatten gestern telefonisch über die Grundreinigung Ihrer Büroräume gesprochen. Ich wollte Ihnen nur mitteilen, dass wir den Termin am Samstag leider doch nicht einhalten können, weil zwei unserer Mitarbeiter krank geworden sind. Wir könnten die Reinigung stattdessen am folgenden Mittwoch durchführen, dann aber erst ab 18 Uhr, also nach Ihrer regulären Bürozeit. Bitte rufen Sie mich zurück, ob das für Sie passt. Meine Nummer ist 069 – 445 – 78 – 12.
📄 Mitteilung 2: Herr Vogel – Transkript (Hilfe)
HERR VOGEL: Hallo, Vogel hier vom Autohaus Stern. Ihr Firmenwagen ist jetzt fertig. Die Inspektion war in Ordnung, wir mussten nur die Bremsbeläge wechseln. Das war im Wartungsvertrag enthalten, es kommen also keine zusätzlichen Kosten auf Sie zu. Sie können den Wagen ab morgen Nachmittag abholen. Bitte bringen Sie den Leihwagenschlüssel mit. Und noch eine Sache: Der TÜV-Termin steht im Juni an. Wir würden empfehlen, den gleich mitzumachen. Sagen Sie mir einfach Bescheid.
📄 Mitteilung 3: Frau Özdemir – Transkript (Hilfe)
FRAU ÖZDEMIR: Hallo, hier ist Özdemir von der Volkshochschule. Sie haben Ihre Mitarbeiterin Frau Klein für den Deutschkurs B2 am Dienstagabend angemeldet. Leider ist dieser Kurs bereits voll. Ich kann Frau Klein aber einen Platz im Donnerstagskurs anbieten, der findet von 18 bis 20 Uhr statt. Der Kursinhalt ist identisch. Alternativ könnte sie auch auf die Warteliste für den Dienstagskurs gesetzt werden. Bitte geben Sie mir bis Freitag Bescheid, welche Option Sie bevorzugen. Unsere Nummer ist 089 – 321 – 55 – 60.
📄 Mitteilung 4: Herr Braun – Transkript (Hilfe)
HERR BRAUN: Guten Tag, Braun von der Firma TechSupply. Ich rufe an wegen Ihrer Bestellung vom letzten Montag. Leider sind die 50 Druckerpatronen, die Sie bestellt haben, momentan nicht lieferbar. Wir erwarten eine neue Lieferung in etwa zehn Tagen. Ich könnte Ihnen aber als Zwischenlösung ein kompatibles Produkt eines anderen Herstellers anbieten, das sofort verfügbar wäre und fünf Prozent günstiger ist. Rufen Sie mich bitte an, damit wir das klären können.
📄 Mitteilung 5: Frau Novak – Transkript (Hilfe)
FRAU NOVAK: Hallo, hier ist Novak vom Caterer „Genuss und Mehr". Sie haben bei uns das Buffet für Ihre Betriebsfeier am 20. März bestellt. Ich wollte fragen, ob die Personenzahl von 80 noch aktuell ist, oder ob sich etwas geändert hat. Außerdem bräuchte ich noch die Information, ob es unter den Gästen Vegetarier oder Personen mit Lebensmittelallergien gibt. Das müsste ich spätestens eine Woche vorher wissen. Bitte melden Sie sich bei mir unter 0221 – 667 – 89 – 03.
Hören & Schreiben
5 MinutenHören und Schreiben – Grund für den Anruf
Kundenanfragen entgegennehmenSie hören die Mitteilung einmal.
📄 Transkript anzeigen (Hilfe)
FRAU PELZER: Guten Tag, hier spricht Pelzer von der Spedition Schnellweg GmbH.
Wir haben für Mittwoch die Abholung von drei Paletten Druckerpapier bei Ihnen eingeplant. Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass sich die Abholung um einen Tag verschiebt, also auf Donnerstag. Der Grund dafür ist ein Fahrzeugschaden an einem unserer Transporter.
Am Donnerstag kommt unser Fahrer voraussichtlich zwischen 9 und 11 Uhr vormittags. Es wäre gut, wenn die Paletten dann schon an der Laderampe bereitstehen. Bitte stellen Sie auch sicher, dass jemand da ist, der die Frachtpapiere unterschreiben kann.
Mein Name ist Pelzer, also P – E – L – Z – E – R. Sie erreichen mich unter 0221 – 876 – 45 – 30.
Ach, und noch etwas: Unser neuer Tarif für Expresslieferungen gilt ab nächstem Monat. Ich schicke Ihnen die aktuelle Preisliste gerne per E-Mail zu, falls Sie Interesse haben. Vielen Dank und auf Wiederhören.
Hören und Schreiben – Telefonnotiz
Kundenanfragen dokumentieren / Inhalte übertragenTelefonnotiz
Sprachbausteine & Schreiben
35 MinutenSprachbausteine Teil 1
Sich nach Fortbildungsangeboten erkundigenBetreff: Fortbildung „Projektmanagement kompakt"
Anfrage zu einem Fortbildungskurs
Sehr geehrte Damen und Herren,
auf Ihrer Internetseite habe ich gelesen, dass Sie im kommenden Quartal einen Kurs zum Thema „Projektmanagement kompakt" anbieten. Ich arbeite 46 drei Jahren als Teamleiterin in einem mittelständischen Unternehmen und möchte meine Kenntnisse in diesem Bereich vertiefen.
47 ich auf Ihrer Webseite viele nützliche Informationen gefunden habe, sind einige Fragen offen geblieben. 48 wende ich mich direkt an Sie.
Mich interessiert vor allem, ob der Kurs auch 49 der Arbeitszeit stattfinden kann, da mein Arbeitgeber mich nur für Veranstaltungen unter der Woche freistellt. 50 würde ich gerne wissen, ob am Ende des Kurses ein Zertifikat ausgestellt wird.
51 noch Plätze frei sind, würde ich mich gerne verbindlich anmelden.
Über eine baldige Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Nora Petersen
Sprachbausteine Teil 2
Angebote verstehen und Aufträge erteilenAngebot für den Büroumzug
Sehr geehrter Herr Berger,
vielen Dank für Ihre 52 , in der Sie uns den geplanten Umzug Ihrer Büroräume geschildert haben.
Wir sind ein erfahrenes Umzugsunternehmen und haben uns auf 53 spezialisiert. Gerne unterbreiten wir Ihnen folgendes Angebot.
Unser Team besteht aus vier Fachkräften, die den gesamten Umzug an einem 54 durchführen können. Im Preis enthalten sind das Verpackungsmaterial, der Transport mit zwei Fahrzeugen sowie der Auf- und Abbau der Büromöbel.
Die Gesamtkosten 55 sich auf 3.800 Euro netto. Dieser Preis gilt bei einer Entfernung von maximal 30 Kilometern zwischen altem und neuem Standort.
Wir empfehlen Ihnen, den Umzug möglichst frühzeitig zu 56 , da unsere Termine in den Sommermonaten schnell ausgebucht sind.
Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur 57 .
Mit freundlichen Grüßen
Claudia Reichert
MoveRight Umzüge GmbH
Schreiben – Forumsbeitrag
Meinungen begründen und durch Argumente stützenBegründen Sie Ihre Meinung und nennen Sie passende Beispiele. Gliedern Sie Ihren Text in sinnvolle Abschnitte.
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